Vergessen, beim Einzug den Stromanbieter zu wechseln? Dann schnell rückwirkend wechseln

Einen Transporter mieten, die Kleidung verpacken, die Bücher ordentlich in Kisten verstauen – nicht zu viel auf einmal, am besten zusammen mit leichter Kleidung, sonst wird es zu schwer – zerbrechliche Gegenstände bruchsicher einpacken, sperrige Möbel auseinander schrauben (Kleinteile nicht verlieren!), alles im Transporter verstauen, in die neue Wohnung fahren, alles auspacken, die Möbel aufbauen und alle Habseligkeiten neu sortieren und einräumen. Na, stellen sich schon die Nackenhaare auf? Kein Wunder, ein Umzug ist keine Angelegenheit, die einem leicht von der Hand geht, sondern eine stressige Angelegenheit. Vor allem, weil man einiges übersehen kann, was teuer wird. Etwa den Wechsel des Stromanbieters in der neuen Wohnung.

Binsenweisheit: Strom kostet

Ja, der Umzug wird etwas leichter, wenn ein professionelles Unternehmen damit beauftragt wird. Doch zumeist bringen die starken Jungs die Kisten und Möbel nur in den Transporter, fahren ihn zum Zielort und laden ihn wieder aus. Das Ein- und Auspacken muss weiterhin jeder selbst übernehmen. Neue Möbel müssen oft auch gekauft werden. Zusätzlich kommen noch Gänge zu den Behörden hinzu, etwa, um sich umzumelden. Je nach Gemeinde kann das einige Zeit dauern. Und nebenbei geht man ja auch noch zumeist einem Beruf nach, der einen fordert. Da ist man froh, irgendwann fertig mit dem Umzug zu sein und sich am Abend in der schönen hellen Wohnung entspannen zu können. Dass das Licht allerdings nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern etwas kostet, wird spätestens bei der ersten Rechnung klar, die kommt.

Teurer Fehler Nummer eins: Sich ins Schicksal ergeben

Spätestens dann merkt man, dass man etwas Wichtiges vergessen hat – den Stromanbieter zu wechseln. Kein Wunder, denn die Wohnung oder das Haus wurden doch über Grundversorgung mit Strom beliefert. Da wird bei dem stressigen Umzug kein Gedanke an den Strom verschwendet. Doch nun wird klar, die Grundversorgung ist um einiges kostenintensiver als alternative Anbieter. Die meisten Menschen ergeben sich in ihr Schicksal, zahlen die geforderten Beträge und verzichten aus Bequemlichkeit auf den Wechsel des Anbieters. Eine falsche Entscheidung, denn der Wechsel des Anbieters ist heute so einfach wie nie.

Teurer Fehler Nummer zwei: Der falsche Versorgungszeitpunkt

Ein weiterer Fehler, der aus Unkenntnis begangen wird, ist es zudem, den Versorgungszeitpunkt mit dem Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrages gleichzusetzen, wenn der Versorgungsvertrag mit einem anderen Anbieter einige Zeit nach dem Einzug abgeschlossen wird. Der Betrag des Grundversorgers wird damit bezahlt, obwohl dies nicht sein müsste und Geld gespart werden könnte, wenn man sich rechtzeitig informiert. Denn es gibt einen Ausweg.

Regeln für den rückwirkenden Wechsel des Stromanbieters beachten

Ja, es ist möglich, den Anbieter für den Strom nach dem Umzug auch rückwirkend zu wechseln. Allerdings sollte man nicht allzu lange warten und die Liste der Dinge, die nach dem Umzug notwendig sind, schnell abarbeiten. Denn es gibt einige Regeln, die beachtet werden müssen, wenn der Anbieter für den Strom durch einen alternativen und günstigeren Anbieter ausgetauscht werden soll. Regel Nummer ein ist, dass es sich bei dem Umzug tatsächlich um einen Neueinzug handeln muss. Diese Tatsache muss bei dem rückwirkenden Wechsel nachgewiesen werden. Zudem muss der Wechsel innerhalb der ersten sechs Wochen nach dem Einzug vorgenommen werden, damit er rückwirkend gültig wird. Danach ist es zu spät. Werden die Regeln beachtet, ist es allerdings kein Problem, sich einen Teil des Betrages zurückzuholen, der an den Grundversorger gezahlt wurde.
Quelle: Blog von Antoine Beinhoff.

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